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<title>SODIS</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">SODIS</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p><b>SODIS</b> (Abkürzung für <i><b>So</b>lar Water <b>Dis</b>infection</i>) ist ein Verfahren zur <a href="Trinkwasser" title="Trinkwasser">Wasserentkeimung</a> und beruht auf der keimtötenden Wirkung der <a href="Ultraviolettstrahlung" title="Ultraviolettstrahlung">UV-A-Strahlung</a> im Sonnenlicht. Die <a href="World_Health_Organization" class="mw-redirect" title="World Health Organization">WHO</a> empfiehlt SODIS als eine effektive Methode zur Wasserbehandlung auf Haushaltsebene. SODIS wird in zahlreichen <a href="Entwicklungsland" title="Entwicklungsland">Entwicklungsländern</a> in einer steigenden Zahl von Haushalten angewendet.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Wirkungsprinzip">Wirkungsprinzip</h2></div>
<p>Die SODIS-Methode nutzt die desinfizierende Wirkung von <a href="Ultraviolettstrahlung" title="Ultraviolettstrahlung">UV-A-Licht</a> (Wellenlänge 320–440&nbsp;nm)<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> aus der Sonnenstrahlung. Bei genügend langer Bestrahlung werden verbreitete Krankheitserreger (<a href="Durchfall" title="Durchfall">Durchfallerkrankungen</a>, <a href="Cholera" title="Cholera">Cholera</a> etc.) weitgehend abgetötet. Bei Temperaturen über 50&nbsp;°C ist ein starker synergistischer Effekt von UV-A-Strahlung und Wärme beobachtbar, welcher die Effizienz von SODIS weiter steigert.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Anwendung">Anwendung</h2></div>
<p><a href="PET-Flasche" title="PET-Flasche">PET-Getränkeflaschen</a> eignen sich am besten für die Anwendung von SODIS in Entwicklungsländern. PET und Flaschenglas sind im Gegensatz zu Fensterglas für <a href="Ultraviolettstrahlung" title="Ultraviolettstrahlung">UV-Licht</a> durchlässig. Der Durchmesser einer Trinkflasche mit einem Inhalt von max. 3 Litern entspricht in etwa der effektiven Eindringtiefe der UV-A-Strahlung.
</p><p>Mikrobiell verschmutztes <a href="Wasser" title="Wasser">Wasser</a> wird in PET-Flaschen gefüllt. Zur Sauerstoffsättigung kann die Flasche zuerst zu drei Vierteln gefüllt, für 20&nbsp;Sekunden geschüttelt und dann ganz aufgefüllt werden. Die Flasche wird verschlossen und für sechs Stunden waagrecht in direktem Sonnenlicht liegengelassen. Bei bedecktem Himmel sollten die Flaschen für zwei Tage exponiert bleiben.
</p>
<table class="wikitable">
<tbody><tr>
<td>Empfohlene Dauer der Exposition der SODIS-Flaschen<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</td></tr>
<tr>
<th>Wetterbedingungen
</th>
<th>Empfohlene Expositionsdauer
</th></tr>
<tr>
<td>Sonnig – 50&nbsp;% bedeckt
</td>
<td>6 Stunden
</td></tr>
<tr>
<td>50–100&nbsp;% bedeckt
</td>
<td>2 Tage
</td></tr>
<tr>
<td>Andauernder Regen
</td>
<td>eingeschränkte Wirksamkeit, der Konsum von Regenwasser ist empfehlenswert.
</td></tr></tbody></table>
<p>Neben SODIS bestehen weitere Methoden zur Wasserbehandlung auf Haushaltsebene. Das Abkochen von Wasser ist eine effektive und weit verbreitete Methode, ist aber oft mit einem großen Aufwand zur Beschaffung von Brennmaterial verbunden. <a href="Chlorung" title="Chlorung">Chlorung</a> und <a href="Filtration_(Trennverfahren)" title="Filtration (Trennverfahren)">Filtration</a> erreichen ebenfalls eine gute Entkeimung, eine vollständige <a href="Sterilisation" title="Sterilisation">Sterilisation</a> des Wassers wird damit aber ebenfalls nicht erreicht.
</p><p>Methoden zur dezentralen Wasserbehandlung können eine wichtige Rolle spielen für Menschen, welche auch bei einem beschleunigten Ausbau der zentralisierten Wasserversorgung über Jahre ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser bleiben würden. Die Auswahl der geeigneten Methode sollte sich auf Kriterien wie Effektivität, Kosteneffizienz, das Auftreten spezifischer Arten von Verschmutzung (z.&nbsp;B. chemische Schadstoffe, Salinität, Trübung), Arbeitsaufwand und den Präferenzen der Nutzer abstützen. Organisationen setzen bei Projekten zur dezentralen Wasseraufbereitung heutzutage auf ein Angebot an verschiedenen Wasseraufbereitungsmethoden, darunter neben dem SODIS-Verfahren auch die Behandlung mit Chlor, die Verwendung von Wasserfiltern und das Abkochen von Wasser.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Forschung_und_Entwicklung">Forschung und Entwicklung</h2></div>
<p>Die SODIS-Methode wurde von Professor Aftim Acra an der <a href="Amerikanische_Universit%C3%A4t_Beirut" title="Amerikanische Universität Beirut">Amerikanischen Universität Beirut</a> 1980 entwickelt<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und in der Schweiz von der <a href="Eawag" title="Eawag">Eawag</a> (Wasserforschungs-Institut des <a href="ETH-Bereich" title="ETH-Bereich">ETH-Bereichs</a>) über Jahre getestet.
</p><p>Forschung bezüglich der Effektivität von SODIS, und insbesondere klinische Studien zur Wirksamkeit der Methode, werden auch am <a href="Royal_College_of_Surgeons_in_Ireland" title="Royal College of Surgeons in Ireland">Royal College of Surgeons in Ireland</a> durchgeführt (Ronan Conroy, Kevin McGuigan, T Michael Elmore-Meegan).
</p><p>Der langjährige Leiter des SODIS-Projekts an der Eawag, <a href="Martin_Wegelin" title="Martin Wegelin">Martin Wegelin</a>, wurde 2006 mit dem Preis für humanitäre Leistungen des <a href="Schweizerisches_Rotes_Kreuz" title="Schweizerisches Rotes Kreuz">Schweizerischen Roten Kreuzes</a> ausgezeichnet.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Elsa Sanchez, Leiterin der Fundación Sodis, erhielt 2012 den "Water best Practices"-Award der <a href="Vereinte_Nationen" title="Vereinte Nationen">Vereinten Nationen</a> in Zusammenhang mit ihrer Arbeit zur Verbreitung des Sodis-Verfahrens in vier Bezirken im Departement <a href="Departamento_Cochabamba" title="Departamento Cochabamba">Cochabamba</a> in <a href="Bolivien" title="Bolivien">Bolivien</a>.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Auswirkung_auf_die_Gesundheit_der_Wassernutzer">Auswirkung auf die Gesundheit der Wassernutzer</h2></div>
<p>Die Effizienz von SODIS bezüglich der Inaktivierung von durchfallerzeugenden Bakterien und Viren ist in vielen Studien gezeigt worden. Untersuchungen zur Verringerung von Durchfallerkrankungen durch die Anwendung von SODIS zeigen einen reduzierenden Effekt von 30–80&nbsp;%.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Übertragung von Durchfallerkrankungen kann aber auch über andere Kanäle zusätzlich zum Trinkwasser geschehen (Essen, Hände) und hängt stark von den sanitären Einrichtungen und der allgemeinen Hygiene ab.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Kritik">Kritik</h2></div>
<p>In einer dreijährigen Studie des <a href="Schweizerisches_Tropeninstitut" class="mw-redirect" title="Schweizerisches Tropeninstitut">Schweizerischen Tropeninstituts</a> konnte die Wirksamkeit von SODIS in Bolivien statistisch nicht belegt werden.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Forscher führen das auf die mangelhafte und inkonsequente Anwendung von SODIS zurück. Die Studie wurde in <i><a href="PLoS_Medicine" class="mw-redirect" title="PLoS Medicine">PLoS Medicine</a></i> publiziert.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Kritische_Faktoren">Kritische Faktoren</h2></div>
<p>Die Wirksamkeit von SODIS hängt entscheidend von der Expositionszeit ab. Wird das Wasser ungenügend lang dem Sonnenlicht ausgesetzt, kann der Konsum&nbsp;– wie bei unbehandeltem Wasser&nbsp;– zu Krankheit und Durchfall führen. Die Wirksamkeit von SODIS ist ebenfalls eingeschränkt bei hoher Trübung. Bei einer <a href="Tr%C3%BCbung" title="Trübung">Trübung</a> von über 30&nbsp;<a href="Nephelometric_Turbidity_Unit" title="Nephelometric Turbidity Unit">NTU</a> sollte das Wasser vor der Anwendung von SODIS gefiltert werden. In Entwicklungsländern ist die Verfügbarkeit von PET-Flaschen ein kritischer Faktor für die Anwendung von SODIS.
</p><p>Die folgenden Faktoren sollten ebenfalls berücksichtigt werden:
</p>
<dl><dt>Flaschenmaterial</dt>
<dd>Gewisse Arten von Glas (Fensterglas) und PVC absorbieren UV-A-Licht und sind deshalb für SODIS nicht geeignet.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Kommerziell erhältliche Flaschen aus PET oder Glas sind empfohlen. Die Handhabung von PET-Flaschen ist allerdings deutlich angenehmer.</dd>
<dt>Lebensdauer von PET-Flaschen</dt>
<dd>Die Effizienz von SODIS hängt auch vom Zustand der PET-Flasche ab. Stark zerkratzte Flaschen (z.&nbsp;B. durch die Reinigung mit Sand) haben eine verringerte Durchlässigkeit für UV-A-Licht und sollten ausgetauscht werden.</dd>
<dt>Form der Behälter</dt>
<dd>Die Intensität der UV-A-Strahlung nimmt mit der Eindringtiefe ins Wasser stark ab. In einer Tiefe von 10&nbsp;cm (bei einer Trübung von 26 NTU) beträgt die Intensität der UV-A-Strahlung noch 50&nbsp;%. Kommerziell erhältliche PET-Flaschen (0,5–2 Liter) sind für SODIS am besten geeignet.</dd>
<dt>Sauerstoff</dt>
<dd>Das Vorhandensein von Sauerstoff im Wasser ist wünschenswert im SODIS-Prozess aufgrund der Bildung reaktiver Radikale durch UV-A-Strahlung. Sauerstoff beeinflusst auch den Geschmack des Wassers positiv, im Gegensatz zu abgekochtem Wasser schmeckt mit Sauerstoff gesättigtes SODIS Wasser frisch. Sauerstoffsättigung kann durch das Schütteln der zu 3/4 gefüllten Flaschen vor der Exposition im Sonnenlicht erreicht werden. Wasser aus Flüssen, Brunnen oder Wasserleitungen enthält in der Regel genug Sauerstoff und muss nicht belüftet werden.</dd>
<dt>Freisetzung von Chemikalien aus dem Flaschenmaterial</dt>
<dd>Die Möglichkeit einer Freisetzung von chemischen Stoffen von PET-Flaschen ins Wasser wird manchmal als potenzielles Gesundheitsrisiko dargestellt. Eine Gefahr durch <a href="Antimon" title="Antimon">Antimon</a> (ein Katalysator bei der PET-Polymerisation) wird allerdings als eher gering angesehen. Aktuelle Studien<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> zeigen, dass als kritische Faktoren für die vermehrte Diffusion von Antimon aus PET-Flaschen eine lange Lagerung und eine erhöhte Wassertemperatur in Frage kommen. Das Eawag (Swiss Federal Institute for Aquatic Science and Technology) geht aber davon aus, dass <i>„die Lagerung von 6 Stunden und die Temperaturentwicklung von deutlich unter 85&nbsp;°C keine Überschreitung der 6 ppb aus der Studie von Westerhoff et al. verursachen wird.“</i> Dieser Einschätzung liegt die Erfahrung zugrunde, dass die maximal erreichbare Temperatur nicht über 60&nbsp;°C bei nicht abgedeckten und maximal 65&nbsp;°C bei abgedeckten SODIS-Verfahren hinausgeht.</dd>
<dd>Die ebenfalls in einigen Studien gefundenen Weichmacher (<a href="Adipins%C3%A4ureester" title="Adipinsäureester">Adipinsäureester</a> und <a href="Phthals%C3%A4ureester" title="Phthalsäureester">Phthalsäureester</a>) stammen nicht aus dem PET selbst und können höchstens durch <a href="Kreuzkontamination" title="Kreuzkontamination">Kreuzkontaminationen</a> ins Wasser oder das PET selbst gelangen. Neue Studien finden Konzentrationen von Weichmachern im Wasser aus PET-Flaschen deutlich unter den WHO-Grenzwerten.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></dd></dl>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weltweite_Anwendung">Weltweite Anwendung</h2></div>
<p>Das SODIS-Verfahren wird seit 2001 in über 30 Ländern angewendet und getestet. Zu großer Verbreitung des SODIS-Verfahrens führte 2011 ein weltweites Kooperationsprojekt zwischen EAWAG und Helvetas Swiss Intercooperation im Rahmen dessen Wasseraufbereitungsprojekte in 26 Ländern unterstützt und durchgeführt wurden<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, u.&nbsp;a. in <a href="%C3%84thiopien" title="Äthiopien">Äthiopien</a>, <a href="Bhutan" title="Bhutan">Bhutan</a>, <a href="Bolivien" title="Bolivien">Bolivien</a>, <a href="Burkina_Faso" title="Burkina Faso">Burkina Faso</a>, <a href="Ecuador" title="Ecuador">Ecuador</a>, <a href="El_Salvador" title="El Salvador">El Salvador</a>, <a href="Ghana" title="Ghana">Ghana</a>, <a href="Guatemala" title="Guatemala">Guatemala</a>, <a href="Guinea" title="Guinea">Guinea</a>, <a href="Honduras" title="Honduras">Honduras</a>, <a href="Indien" title="Indien">Indien</a>, <a href="Indonesien" title="Indonesien">Indonesien</a>, <a href="Kambodscha" title="Kambodscha">Kambodscha</a>, <a href="Kamerun" title="Kamerun">Kamerun</a>, <a href="Kenia" title="Kenia">Kenia</a>, <a href="Demokratische_Republik_Kongo" title="Demokratische Republik Kongo">Kongo</a>, <a href="Laos" title="Laos">Laos</a>, <a href="Malawi" title="Malawi">Malawi</a>, <a href="Mosambik" title="Mosambik">Mosambik</a>, <a href="Nepal" title="Nepal">Nepal</a>, <a href="Nicaragua" title="Nicaragua">Nicaragua</a>, <a href="Pakistan" title="Pakistan">Pakistan</a>, <a href="Peru" title="Peru">Peru</a>, <a href="Philippinen" title="Philippinen">Philippinen</a>, <a href="Sambia" title="Sambia">Sambia</a>, <a href="Senegal" title="Senegal">Senegal</a>, <a href="Sierra_Leone" title="Sierra Leone">Sierra Leone</a>, <a href="Simbabwe" title="Simbabwe">Simbabwe</a>, <a href="Sri_Lanka" title="Sri Lanka">Sri Lanka</a>, <a href="Tansania" title="Tansania">Tansania</a>, <a href="Togo" title="Togo">Togo</a>, <a href="Uganda" title="Uganda">Uganda</a>, <a href="Usbekistan" title="Usbekistan">Usbekistan</a> sowie <a href="Vietnam" title="Vietnam">Vietnam</a> und hat dadurch bereits über zwei Millionen Menschen erreicht. Es wurde gezeigt, dass mit Verursachern von Durchfallerkrankungen kontaminiertes Wasser nach der Behandlung ohne Risiken trinkbar war. In den Testgebieten sind Durchfall, Cholera, <a href="Salmonellen" title="Salmonellen">Salmonellen</a> und ähnliche Erkrankungen deutlich zurückgegangen.
</p><p>SODIS Projekte werden unter anderem finanziert durch die SOLAQUA-Stiftung, Fundación Sodis, Aktion Sodis, <a href="Helvetas_Swiss_Intercooperation" title="Helvetas Swiss Intercooperation">Helvetas Swiss Intercooperation</a>, verschiedene <a href="Lions-Club" class="mw-redirect" title="Lions-Club">Lions-Clubs</a>, <a href="Rotary_International" title="Rotary International">Rotary</a>-Clubs, <a href="Migros" title="Migros">Migros</a> und die Michel Comte Water Foundation.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<ul><li><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20130402164729/http://www.ewb-international.org/pdf/WaterForAllJagadeesh.pdf">Drinking Water For All</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 2. April 2013 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) by Anumakonda Jagadeesh. Test results in <a href="Tamil_Nadu" title="Tamil Nadu">Tamil Nadu</a>, India. (PDF-Datei; 47 kB)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.thehindubusinessline.com/life/2005/04/15/stories/2005041500010100.htm"><i>Pure water for all</i>, The Hindu Business Line, 15. April 2005</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.hindu.com/2006/09/14/stories/2006091419190400.htm"><i>Clean water at no cost, the SODIS way</i>, The Hindu, 14. September 2006</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Salz_macht_truebes_Wasser_trinkbar1771015588440.html">Artikel zum Einsatz von Kochsalz zur Verbesserung der Desinfektionswirkung</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://solare-wasserdesinfektion.de/">Solare Wasserdesinfektion</a></span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.sodis.ch/methode/anwendung/index.html">SODIS: So funktioniert's</a></span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.un.org/waterforlifedecade/waterforlifevoices/elsa_sanchez.shtml"><i>International Decade for Action 'Water for Life' 2005-2015. Water for Life Voices: Voices from the field: case studies, Elsa Sanchez.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 28.&nbsp;Mai 2019</span> (englisch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASODIS&amp;rft.title=International+Decade+for+Action+%27Water+for+Life%27+2005-2015.+Water+for+Life+Voices%3A+Voices+from+the+field%3A+case+studies%2C+Elsa+Sanchez&amp;rft.description=International+Decade+for+Action+%27Water+for+Life%27+2005-2015.+Water+for+Life+Voices%3A+Voices+from+the+field%3A+case+studies%2C+Elsa+Sanchez&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.un.org%2Fwaterforlifedecade%2Fwaterforlifevoices%2Felsa_sanchez.shtml&amp;rft.language=EN">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Aftim Acra, Yester Karahagopian, Zeina Raffoul, and Rashid Dajani (1980). Disinfection of oral Rehydration Solutions by Sunlight. <a href="The_Lancet" title="The Lancet">The Lancet</a>, Vol. 316 (No. 8206), pp. 1257–1258.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.nzz.ch/newzzEOTOVBEO-12-1.41785">Bericht auf NZZ Online</a></span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.un.org/waterforlifedecade/ceremony2012.shtml"><i>'Water for Life' UN-Water Best Practices Award. 2012 edition: Ceremony.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 31.&nbsp;Mai 2019</span> (englisch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASODIS&amp;rft.title=%27Water+for+Life%27+UN-Water+Best+Practices+Award.+2012+edition%3A+Ceremony&amp;rft.description=%27Water+for+Life%27+UN-Water+Best+Practices+Award.+2012+edition%3A+Ceremony&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.un.org%2Fwaterforlifedecade%2Fceremony2012.shtml&amp;rft.language=EN">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Conroy R.M., Meegan M.E., Joyce T., McGuigan K., Barnes J.(1996), <i>Solar disinfection of drinking water and diarrhoea in Maasai children: a controlled field trial</i>, In: <i>The Lancet</i>, Vol. 348</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Conroy R.M., Meegan M.E., Joyce T., McGuigan K., Barnes J. (1999), <i>Solar disinfection of water reduces diarrhoeal disease, an update</i>, In: <i><a href="Arch_Dis_Child" class="mw-redirect" title="Arch Dis Child">Arch Dis Child</a></i>, Vol. 81.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Conroy R.M., Meegan M.E., Joyce T.M., McGuigan K.G., Barnes J. (2001) <i>Use of solar disinfection protects children under 6 years from cholera</i>. In: <i>Arch Dis Child</i>; 85:293-295</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Rose A. at al. (2006). <i>Solar disinfection of water for diarrhoeal prevention in Southern India</i>. In: <i>Arch Dis Child</i>, 91(2): 139–141]</span>
</li>
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